Was ist Fotografie?
Bilder sprechen lauter und wesentlich eindrucksvoller als tausend Worte, das ist wohl jedem schon längst bekannt. Die bunte Welt der Fotos oder bildlichen Illustrationen ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und beweist sich täglich in einer schier unermesslichen Flut von Fotos in Zeitschriften, Büchern oder im Internet.

Dieses Medium beeinflusst unser Leben, unsere Entscheidungen, unsere Sinne und nicht zuletzt unser Konsumverhalten viel mehr als uns vielleicht bewusst ist. Das bedeutet, man kann die Fotografie sehr gezielt einsetzen, um bestimmte Ziele zu steuern. Bilder werden wesentlich nachhaltiger gespeichert und verarbeitet als jeder „Text“.
Doch was ist „Fotografie“ eigentlich und was benötigt man um wirklich gute Bilder zu machen?
Nun, das Wort „Fotografie“ kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Schreiben mit Licht“. Hierbei wird mit Hilfe von optischen und chemischen Verfahren ein so genanntes „Lichtbild“ auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort dauerhaft gespeichert oder in elektronische Daten umgewandelt.
Enzyklopädien beschreiben die Fotografie allerdings eher sachlich als Sichtbarmachen und dauerhaftes Festhalten verschiedenster natürlicher Objekte mittels optischer Systeme und entsprechendem Licht auf einem lichtempfindlichen Bildträger.
Natürlich benötigt man auch zum „Schreiben mit Licht“ einige technische Hilfsmittel die sich im Laufe der Zeit immer mehr perfektioniert haben.
Dabei fing doch alles so einfach an, mit der „Camera obscura“ und dem ersten „von der Sonne gezeichnetem Bild“. Bereits im 16. Jahrhundert setzte man zum fotografieren Sammellinsen ein, um damit die Bildqualität zu verbessern. Ein Jahrhundert später machten die ersten tragbaren Kästen, die Vorläufer unserer heutigen Kameras, Furore.
Danach folgten nun diverse Kameratypen unterschiedlichster Art die sich in kurzer Zeit immer weiter entwickelten und damit die sichtbaren Ergebnisse ihrer Abbildungen immer perfekter wurden.